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Anlagenverzeichnis Zutrittssysteme

Facility Management: Zutritt » Ausschreibung » Anlagenverzeichnis

Anlagenverzeichnis und Stammdatenblatt

Zutrittssystem: Technische Anlagenliste

Eine vollständige technische Anlagenliste und klar definierte Wartungs-, Prüf- und Optimierungspläne bilden die Grundlage für einen sicheren, rechtskonformen und ausfallsicheren Betrieb aller Komponenten der elektronischen Zutrittskontrollsysteme (z. B. Zutrittskontrollserver, Türcontroller, Leser, Identifikationsmedien, elektrische Verriegelungen, Fluchttürterminals, Schnittstellen zu Einbruch- und Brandmeldeanlagen, USV- und Netzwerktechnik). Diese Unterlage bietet eine strukturierte Übersicht über alle zutritts- und sicherheitsrelevanten Systeme, Komponenten und zugehörigen technischen Einrichtungen je Tür, Zutrittszone und Gebäude. Durch die Verknüpfung jedes Assets mit festgelegten Prüf-, Wartungs- und Funktionsintervallen (z. B. Tür- und Fluchtwegfunktionsprüfungen, Batteriewechsel, Firmware-Updates), Verantwortlichkeiten und Dokumentationsanforderungen wird die Nachverfolgbarkeit gewährleistet und die Einhaltung gesetzlicher und normativer Vorgaben wie BetrSichV, TRBS, DGUV-Regelwerk, DIN EN 60839-11-1, DIN VDE 0833, DIN EN 13637, VDI 6026 sowie einschlägiger Datenschutzvorgaben (DSGVO, BDSG) unterstützt. Die Wartungs- und Optimierungsplanung unterstützt nicht nur die vorbeugende Instandhaltung, reduziert Sicherheitsrisiken und Ausfallzeiten, sondern dient auch als strategisches Instrument für Lebenszyklusmanagement, Budgetierung, Sicherheits- und Compliance-Controlling und CAFM-/Security-Management-System-Integration – und ermöglicht damit ein transparentes, datenbasiertes Facility Management über die gesamte Zutrittskontrollinfrastruktur hinweg.

Anlagenverzeichnis Zutrittskontrolle Systeme

Anlagenverzeichnis

Nr.

System-/Komponententyp

Anzahl Zutrittspunkte [Stück]

Anzahl Leser/Endgeräte [Stück]

Versorgung

Controller-/Systemtyp

Sicherheitsstufe

Standort/Bereich

Besondere Ausstattung

Baujahr

1

Zutrittskontrollzentrale (Server)

256 256

230 V AC, USV im RZ

Serverbasierte ACS-Plattform

hoch

Rechenzentrum, Gebäude A

Redundante Netzteile, verschlüsselte Kommunikation, Vollprotokoll

2.026
2

Türcontroller 1

8 8

24 V DC, zentrale USV

IP-Türcontroller

hoch

Montagehalle A, Takt 1

Anbindung an EMA/BMA, Türzustandsüberwachung

2.026
3

Türcontroller 2

6 6

24 V DC, zentrale USV

IP-Türcontroller

hoch

Montagehalle A, Takt 3

Anti-Passback-Funktion, Schleusenbetrieb

2.026
4

Türcontroller Außenbereich

4 4

24 V DC

IP-Türcontroller (Outdoor)

erhöht

Außenbereich Versand

Schaltschrank mit Heizung, Gehäuse IP65

2.026
5

Türcontroller Feinmontage

4 5

24 V DC

IP-Türcontroller

erhöht

Feinmontage B

Schnittstelle Zeiterfassung, erweiterte Türüberwachung

2.026
6

Fluchttürsteuerung Prototypenbau

2 2

230 V AC / 24 V DC

Fluchttürzentrale

hoch

Prototypenbau

EN-konforme Fluchttürfunktionen, überwachte Verriegelung

2.026
7

Fluchttürsteuerung Vor Montage

3 3

230 V AC / 24 V DC

Fluchttürzentrale

hoch

Vor Montage C

Notöffnungs-Taster, Schnittstelle zur Gebäudeleittechnik

2.026
8

Offline-Lesersystem Bearbeitung D

20 20

Batterieversorgung lokal

Kabelloses Offline-System

normal

Bearbeitung D

Virtuelle Vernetzung, lokale Zeitprofile

2.026

Stammdatenblatt je energietechnischer Anlage (Struktur)

  • Anlagennummer, Standort, Einsatzumgebung (innen/außen, Temperatur/Feuchte, Schutzbereich), Anlagentyp (z. B. Zutrittskontrollzentrale, Türcontroller, Karten-/Transponderleser, biometrischer Leser, Türantrieb, Drehsperre, Schranke) inkl. Zuordnung zu Sicherheitszone/Türgruppe nach Sicherheitskonzept sowie Klassifizierung nach DIN EN 60839-11-1/DIN EN 60839-11-2.

  • Hersteller/Typ, Serien-Nr., CE-/EG-Konformität, elektrische Kenndaten (Versorgungsspannung, Leistungsaufnahme, Schutzklasse, ggf. PoE), Schutzart (IP-Schutz gemäß DIN EN 60529), Art der Spannungsversorgung (z. B. 230 V AC, 24 V DC, Sicherheitsstromversorgung/USV nach einschlägigen VDE-/DIN-EN-Regelwerken), Netz- und Datenanbindung (Ethernet, Feldbus, potentialfreie Kontakte).

  • Ereignis- und Zustandsdatenerfassung: Art und Anzahl der Erfassungsgeräte/Sensoren (z. B. Ausweisleser, PIN-Tastaturen, biometrische Leser, Türkontakte, Riegel- und Schlosskontakte, Sabotagekontakte), erfasste Zustände (Zutritt gewährt/verweigert, Tür offen/geschlossen, Störung/Manipulation, Alarm), Protokollierungsart und -umfang, Speicher- und Aufbewahrungsdauer gemäß Datenschutzkonzept (DSGVO/BDSG), Zeit­synchronisation (z. B. NTP), Kommunikationsschnittstellen zu Fremdsystemen (z. B. Zeiterfassung, Einbruchmeldeanlage, Gebäudeleittechnik).

  • Regelung und Gebäudeautomation: übergeordnete Management- und Leittechnik (Zutrittskontrollserver, Management-Software, Leitstelle), Türcontroller, I/O-Module, Aktoren (elektrische Türöffner, Motorschlösser, Drehsperren, Schranken) und Feldgeräte; Systemaufbau und Funktionsgruppen gemäß DIN EN 60839-11-1 inkl. Redundanzkonzept, USV, Brandfall- und Notfallfunktionen (z. B. Ansteuerung von Flucht- und Rettungswegen, Freigabe-/Sperrlogik)., verwendete Protokolle (z. B. BACnet, Modbus, KNX), hinterlegte Sollwerte, Zeitprogramme, Lastmanagement-Funktionen und Alarmierung.

  • verwendete Protokolle (z. B. OSDP, Wiegand, TCP/IP, BACnet, Modbus, KNX), hinterlegte Zutritts- und Zeitprofile (Arbeitszeiten, Schichtmodelle, Besucherprofile), Rollen- und Berechtigungskonzepte (Zutrittsgruppen, Sicherheitsstufen), Türüberwachungsparameter (Entriegelungsimpuls, erlaubte Offenstehzeit, Voralarm, Alarmdauer), Anti-Passback-/Zonenlogik sowie Alarmierung und Eskalationswege (Meldung an Leitstelle, Sicherheitsdienst, Feuerwehrschalteinrichtungen).

  • Betriebs- und Nutzungsprofil: Betriebszeiten der Anlage (z. B. 24/7, Werktage, Schichtbetrieb), Zutrittsfrequenzen (Grund-/Mittel-/Spitzenlast je Tür/Sicherheitsbereich), Schalthäufigkeit der Sperrelemente, Ausnutzungsgrad der Komponenten, Zuordnung der Türen zu Sicherheits- und Funktionsbereichen (öffentlich, intern, Hochsicherheitsbereich, Flucht- und Rettungsweg), Restlebensdauer/Modernisierungsbedarf von Lesern, Controllern, Software und Sperrelementen nach Herstellerangaben und Betreiberbewertung.

  • Prüf- und Instandhaltungsfristen (siehe Abschnitt C), Referenz auf Wartungs-, Funktions- und Sicherheitsprüfplan für Zutrittskontrollsysteme (einschließlich DGUV V3-Prüfung der elektrischen Betriebsmittel und Netzteile, sofern zutreffend, sowie regelmäßiges Software-Patchmanagement), Zuordnung in CAFM- und Zutritts-/Sicherheitsmanagementsystem (inkl. Schnittstellen zu HR-/IAM-Systemen).

Rollen, Nachweise, Dokumentation

  • Gefährdungsbeurteilung & Prüfkonzept: Arbeitgeber/Betreiber legt Art, Umfang und Fristen der technischen Prüfungen, Funktionsprüfungen und sicherheitstechnischen Bewertungen des Zutrittskontrollsystems fest (BetrSichV §§ 3, 14 i. V. m. TRBS 1111/1201) unter Berücksichtigung der Anforderungen aus DIN EN 60839-11-1/-11-2, einschlägiger VdS- und BSI-Richtlinien sowie des Datenschutz- und Informationssicherheitskonzepts (DSGVO, BDSG).

  • Wiederkehrende Prüfung mind. jährlich durch befähigte Person bzw. Elektrofachkraft/Sachkundigen für Zutrittskontrollanlagen; Funktionsprüfung aller sicherheitsrelevanten Einrichtungen (z. B. Türfreigabe in Brand- und Notfällen, Verriegelungslogik von Flucht- und Rettungswegen, Sabotageüberwachung, USV-Überbrückungszeiten), Kontrolle der elektrischen Sicherheit und Schutzmaßnahmen nach DGUV Vorschrift 3/DIN VDE 0105-100 sowie Plausibilitätsprüfung der System- und Zutrittsprotokolle; anlassbezogene Prüfungen vor Erstinbetriebnahme sowie nach Änderungen, Störungen oder relevanten sicherheitsrelevanten Ereignissen gemäß TRBS 1201 und Sicherheitskonzept.

  • Betriebs- und Prüfbuch je Zutrittskontrollsystem digital oder in Papierform führen und zur Einsicht bereithalten (z. B. gemäß VDI 3810, VDI 6026 und VdS 3436 „Betriebsbuch für Zutrittskontrollanlagen“); Dokumentation aller Prüfungen, Wartungen, Softwareupdates, Parametrierungs- und Konfigurationsänderungen, Änderungen an Zutrittsrechten/Schließplänen, Medienverwaltung (Ausgabe/Rücknahme von Ausweisen/Transpondern) sowie aller sicherheitsrelevanten Vorkommnisse und getroffenen Maßnahmen.