Lastenheft für die Nutzung biometrischer Lösungen
Facility Management: Zutritt » Konzeption » Zutrittskontrollsystem » Biometrie
Biometrische Zutrittskontrolle: Maximale Sicherheit durch moderne Identifikation
Wertbeitrag
Erhöhte Sicherheit: Minimierung von Identitätsbetrug und unbefugtem Zugang.
Benutzerfreundlichkeit: Komfortable Authentifizierung ohne physische Zugangskarten oder Passwörter.
Automatisierung und Effizienz: Reduktion administrativer Aufwände und Beschleunigung von Identifikationsprozessen.
Einhaltung gesetzlicher Vorschriften: Sicherstellung der DSGVO- und branchenspezifischen Compliance-Anforderungen.
Berücksichtigung von Datenschutz und Mitbestimmung: Einhaltung arbeitsrechtlicher Vorgaben und Einbindung von Arbeitnehmervertretungen in die Einführung und Nutzung biometrischer Systeme.
Das biometrische System kann in verschiedenen Umgebungen eingesetzt werden:
Unternehmen und Bürogebäude: Steuerung und Protokollierung von Zutritten.
Kritische Infrastruktur: Zugangskontrolle für sicherheitsrelevante Bereiche.
Gesundheitswesen: Identitätsverifikation von Patienten und Mitarbeitern.
Behörden und öffentliche Einrichtungen: Sicherstellung von Zugangsbeschränkungen für autorisierte Personen.
Transport- und Logistikzentren: Verwaltung von Fahrern und Personal zur Zugriffskontrolle.
Wertbeitrag:
Flexible Einsetzbarkeit ermöglicht eine bedarfsgerechte Nutzung.
Anpassung an branchenspezifische Anforderungen gewährleistet eine passgenaue Lösung.
Randbedingungen
Datenschutz & Compliance: DSGVO, BSI IT-Grundschutz, ISO/IEC 27001 und weitere relevante Vorschriften müssen eingehalten werden.
Interoperabilität: Anbindung an bestehende Systeme (z. B. HR-Software, Zutrittskontrollsysteme, Zeiterfassungssysteme).
Skalierbarkeit: Unterstützung für Unternehmen von kleinen Organisationen bis hin zu Großkonzernen mit mehreren Standorten.
Benutzerfreundlichkeit: Intuitive Bedienung und schnelle Registrierung neuer Nutzer.
Mitbestimmung der Arbeitnehmervertretung: Betriebsräte oder andere Gremien müssen in die Einführung und Nutzung des Systems einbezogen werden.
Biometrische Identifikationsmethoden
Gesichtserkennung: Nutzung von 3D-Gesichtsscan-Technologien.
Fingerprint-Erkennung: Berührungslose oder klassische Fingerabdruckerkennung.
Iris-Erkennung: Erkennung anhand einzigartiger Muster der menschlichen Iris.
Handflächen- oder Venenerkennung: Alternative Identifikationsmethode für hochsichere Bereiche.
Wertbeitrag
Auswahl der besten Methode je nach Sicherheitsanforderungen.
Erhöhte Sicherheit durch multimodale biometrische Identifikation.
Datenschutzfreundliche Alternativen, um eine minimalinvasive Datenerhebung sicherzustellen.
Authentifizierungsprozesse
1:1-Verifizierung: Abgleich mit einer gespeicherten Vorlage (z. B. Fingerabdruck in einer Datenbank).
1:n-Identifikation: Suche nach einer Person innerhalb einer Gruppe von registrierten Nutzern.
Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA): Kombination biometrischer Daten mit PIN oder RFID-Karte.
Anonymisierte Authentifizierung: Speicherung verschlüsselter biometrischer Merkmale zur Wahrung des Datenschutzes.
Wertbeitrag
Kombination mehrerer Faktoren für höchste Sicherheit.
Flexibilität in der Authentifizierung für unterschiedliche Szenarien.
Minimierung personenbezogener Daten durch Pseudonymisierung.
Verwaltung & Nutzerregistrierung
Schnelle Registrierung neuer Nutzer: Aufnahme von biometrischen Daten innerhalb weniger Sekunden.
Rollenbasierte Zugriffskontrolle: Nutzergruppen mit unterschiedlichen Berechtigungen verwalten.
Deaktivierung & Sperrung: Automatische oder manuelle Sperrung von Nutzern bei Verlust oder Austritt.
Transparenz und Kontrollmöglichkeiten für Nutzer: Möglichkeit zur Einsicht und Löschung biometrischer Daten auf Anfrage.
Wertbeitrag
Vereinfachung der administrativen Verwaltung.
Minimierung von Sicherheitsrisiken durch dynamische Berechtigungen.
Hohe Akzeptanz durch transparente Datenverarbeitung.
Datenschutz & Mitbestimmung
Freiwilligkeit der Nutzung: Nutzer müssen eine aktive Zustimmung zur biometrischen Erfassung erteilen.
Minimierung gespeicherter Daten: Speicherung biometrischer Merkmale nur, wenn notwendig.
Widerspruchsrecht & alternative Authentifizierung: Nutzer können alternative Identifikationsmethoden wählen.
Zugriffskontrolle auf biometrische Daten: Nur autorisierte Personen dürfen biometrische Daten einsehen und verwalten.
Datenschutz & Sicherheit
Ende-zu-Ende-Verschlüsselung: Schutz biometrischer Daten vor Missbrauch.
Rechtemanagement: Zugriffskontrolle durch definierte Benutzerrollen.
Datenminimierung & Pseudonymisierung: Speicherung nur der notwendigsten Daten gemäß DSGVO.
Regelmäßige Datenschutz-Audits: Überprüfung der Konformität mit geltenden Vorschriften.